TREPPENTURM FÜR RENOVIERTES WOHNHAUS IN DER WESTSCHWEIZ

TECHNISCHE DATEN
Produkt: Treppenanlage
Material: Stahl feuerverzinkt
Höhe: 6670 mm
Laufbreite: 1200 mm
Stützpfostenprofile: HEA 200
Treppenwangen: UPE 200
Gitterrost Typ: 30/2 mm, MW 33×33
Dimension Stufe: 1200 x 305 mm, MW 33×33
Anzahl Podeste: 5 Stk.
Anzahl Stufen: 44 Stk.
Geländer: Staketengeländer A1
Für ein renoviertes Wohnhaus in der Westschweiz wurde SPRICH angefragt, einen Treppenturm zu planen und umzusetzen. Die Treppenanlage wurde auf der Rückseite des Gebäudes realisiert und erfüllt dabei zwei zentrale Funktionen: Einerseits dient sie als Fluchtweg, andererseits ermöglicht sie den direkten Zugang vom Gebäude in den Gartenbereich.
Bei diesem Projekt übernahm SPRICH die Planung, Konstruktion sowie die technische Ausarbeitung und Herstellung der gesamten Treppenanlage.
Anforderungen
Die Treppenanlage musste sowohl den Anforderungen an einen sicheren Fluchtweg entsprechen als auch eine komfortable Verbindung zwischen den Geschossen und dem Garten gewährleisten.
Die Treppe wurde mit einer Gesamthöhe von 6670 mm und einer Laufbreite von 1200 mm ausgelegt. Insgesamt umfasst die Anlage 44 Stufen sowie 5 Podeste, welche eine sichere und komfortable Nutzung ermöglichen.
Konstruktion und Anbindung
Die gesamte Treppenkonstruktion wurde aus Stahl gefertigt und anschliessend feuerverzinkt, um einen langfristigen Korrosionsschutz sicherzustellen.
Für die Tragkonstruktion des Treppenturms wurden Stützpfosten aus Profil HEA 200 eingesetzt. Die Treppenwangen wurden aus Profil UPE 200 gefertigt und bilden die tragende Struktur für die Treppenläufe und Podeste.
Die Stufen bestehen aus Gitterrosten des Typs 30/2 mm mit einer Maschenweite von 33 × 33 mm. Jede Stufe besitzt eine Dimension von 1200 × 305 mm und bietet damit eine sichere und rutschhemmende Trittfläche.
Als Absturzsicherung wurde ein Staketengeländer des Typs A1 montiert, welches direkt an den Treppenwangen befestigt ist und sich harmonisch in die Stahlkonstruktion integriert.
Bei der Planung wurde zudem der Anschluss an das bestehende Gebäude berücksichtigt. Der Bauherr entschied sich für den Einsatz von Dosteba-Konsolen. Dadurch konnte die Fassade bereits vor der Montage der Treppenanlage vollständig geschlossen werden. Die Stahlstützen wurden auf das bauseitige Fundament positioniert, was ebenfalls von der SPRICH vorab eingeplant wurde.
Statik und Engineering
Im Rahmen der Planung wurde die Stahlkonstruktion statisch ausgelegt und exakt an die baulichen Gegebenheiten angepasst. Dabei wurden sowohl die Lastabtragung über die Stützpfosten als auch die sichere Anbindung an das bestehende Gebäude berücksichtigt.
Montage
Die Montage der Treppenanlage wurde durch den Kunden selbst durchgeführt. Durch die präzise Planung und die abgestimmte Konstruktion konnten die einzelnen Bauteile vor Ort effizient montiert und in die bestehende Gebäudestruktur integriert werden.