INNOVATIVE FLUCHTWEG-LÖSUNG FÜR DIE TECHNIKZENTRALE IM TUNNEL ROSENBERG / ST.GALLEN

TECHNISCHE DATEN

Produkt: Treppenanlage
Werkstoff: Stahl
Oberflächenbehandlung: Feuerverzinkt
Höhe: 7750 mm
Laufbreite: 1200 mm
Aufhängung: HEA 160 mit Versteifung
Anzahl Stufen: 38 Stk.
Dimension Stufe: 1000 x 270 mm
Tragstab: 30/2 mm
Maschenweite: 33 x 33 mm
Geländer: Staketengeländer Typ C1
Handlauf Durchmesser: Ø 42.4 mm
Knieleiste Durchmesser: Ø 33.9 mm
Zwischenpodeste: 4 Stk.
Ein- und Austrittspodest: je 1 Stk.

Für die neue Technikzentrale im Tunnel Rosenberg wurde aufgrund einer Sanierung eine zusätzliche Fluchtmöglichkeit über mehrere Ebenen benötigt. SPRICH durfte hierfür eine anspruchsvolle Treppenanlage realisieren, welche mehrere Stockwerke miteinander verbindet und so eine sichere Evakuierung aus der Zentrale bzw. dem Tunnelsystem gewährleistet. Da aufgrund der räumlichen Begebenheiten teils keine Wand zur Verfügung stand, wurde die Konstruktion innovativ an der Decke aufgehängt und befestigt – eine Lösung, die höchste Ingenieurskunst und Präzision bei der Realisierung erforderte.

Vorteile
Die Fluchttreppe verbindet gleich mehrere Vorteile: Sie gewährleistet den schnellen und direkten Zugang zu allen Ebenen, welcher bisher nur über längere Laufwege und verschiedene Treppenanlagen möglich war. Die Treppenanlage gilt somit als schnellstmögliche Verbindung zwischen drei Geschossen und erfüllt die Vorgaben für Rettungswege bei einem Notfall. Weiterhin überzeugt die Treppe durch ihre robuste und langlebige Konstruktion aus feuerverzinktem Stahl.

Eigenschaften
Die Treppenanlage besteht aus feuerverzinkten Stahlbauelementen, die sowohl Witterungsbeständigkeit als auch hohe Stabilität garantieren. Mit einer Breite von 1200 mm bietet sie ausreichend Platz für einen sicheren Auf- und Abgang auch im Fluchtfall. Die gewählten Gitterroste mit einer Tragstabhöhe von 30/2 und einer Maschenweite 33 x 33 mm sorgen für eine trittsichere Oberfläche.

Besonderheiten bei der Montage
Schon die Einbringung des Materials in die Technikzentrale erforderte eine exakte Planung.
Für den Materialtransport von knapp 8 Tonnen musste die Autobahn für 45 Minuten gesperrt werden.
Auch die Montage selbst stellte eine besondere Herausforderung dar: Aufgrund der baulichen Situation war der Einsatz eines Pneukrans nicht möglich. Stattdessen wurde ein fahrbarer Portalkran eingesetzt, mit dem die Anlage von oben nach unten montiert werden konnte, was äusserst unüblich für eine Treppenmontage ist.
Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen konnte die gesamte Treppenanlage im vorgesehenen Zeitrahmen, mängelfrei und zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers übergeben werden.  

ANDREAS HEIMANN