Titlis-Schanze Engelberg

2.9 Millionen Franken für die grösste Naturschanze der Welt

Die dringend nötige Sanierung der in den siebziger Jahren erbauten Skisprungschanze in Engelberg ist in der Endphase. Am 17. und 18. Dezember 2016 treffen sich die Besten zum Weltcup-Skispringen. Die Titlis-Schanze in Engelberg wurde an das heutige Flugverhalten der Skispringer angepasst. Der 100 Meter lange Anlauf ist mit seinen 36° Neigung der steilste im Weltcup und neu mit dem modernsten Spursystem ausgerüstet. Gleichzeitig wurde der Schanzentisch erhöht und eine moderne, fernsehtaugliche Flutlichtanlage montiert. In Zusammenarbeit mit der Gebrüder Odermatt AG aus Engelberg, die das Projekt ausführte und die Bauherrschaft sowie Planer fachtechnisch unterstützte, sowie der SPRICH AG wurden mehr als 1100 Gitterrost-Stufen verbaut.

Baar, 24.10.2016 – Der Schanzenrekordhalter Sigurd Pettersen aus Norwegen, der 2008 am Continental Cup 142,0 Meter weit flog, muss um seinen Rekord bangen. Der Schanzentisch wurde rund vier Meter nach hinten gesetzt und um zwei Meter erhöht. Mit dem Umbau sind in Zukunft Sprungweiten von 150 Metern möglich. Zudem wurde im Auslauf das Terrain angepasst, was eine weichere Landung begünstigt.

Der Anlauf der grössten Naturschanze der Welt wurde vollständig ersetzt. Heute beträgt die Gesamthöhe vom Anlauf bis zum Auslauf der Schanze 133 Meter. Ein Spursystem mit einem leistungsfähigen Kühlsystem erleichtert die Arbeiten des 15-köpfigen Teams, das für die Präparation der Schanze verantwortlich ist. Bisher musste die Spurkühlung vor dem Springen montiert und im Frühling wieder demontiert werden. Unter dem Schanzentisch wurden ein Technik- und ein Materialraum errichtet, auf deren Dach das Trainer- und Fernsehpodest steht. Die Aufstiege neben der Schanze wurden ebenfalls erneuert und dabei 1100 Stufen der SPRICH AG montiert, die alle mit einem doppelten Gleitschutz versehen sind. Sie dienen dem Schanzenteam dazu, die Arbeiten reibungslos und effizient auszuführen. Last but not least wurde eine Flutlichtanlage mit fernsehtauglichen Lichtwerten installiert, die TV-Übertragungen zur Primetime ermöglicht. So wird in Engelberg zumindest eines der beiden Weltcup-Skispringen zur Hauptsendezeit in die Abendstunden verlegt.

Egal, welches Wetter herrscht, die Trittsicherheit muss gewährleistet sein. Bei den Gitterrosten wurde ab einer Neigung von 11° eine Trittleiste auf dem Rost montiert. Ab einer Neigung von 26° wurden die Stufen mit doppeltem Gleitschutz eingesetzt. Zudem durfte die Treppe nicht zu steil sein, damit die Trittverhältnisse einen ungestörten Bewegungsrhythmus ermöglichen.

Der Name SPRICH AG steht für mehr als nur die Lieferung von hochwertigen und beständigen Produkten. Wir stehen Ihnen vom Anfang bis zum Ende Ihres Projekts mit unserer langjährigen Erfahrung zur Seite, damit Sie das Endresultat uneingeschränkt geniessen können.