Museum Juliomagus

Luftdurchlässige Lamellenroste für Thermenmuseum in Schleitheim

Juliomagus ist eine ehemalige römische Kleinstadt bei Schleitheim. Dort kann man die Therme der damaligen Stadt im Museum begutachten. Um das Museum vor Witterung ausreichend zu schützen wurde die alte Fassade erneuert. Das Museum war ursprünglich mit Eternit eingekleidet - eine Art Faserzement. Dieser wurde entfernt, die Unterkonstruktion blieb jedoch erhalten. Neu sollte das Museum mit Lamellenrosten eingekleidet werden. Diese bieten eine hohe Licht- und Luftdurchlässigkeit, schützen dennoch die ausgestellte Therme vor der Witterung durch die schräg gestellten Querstäbe. Neben der bestehenden Stahlkonstruktion gab es auch eine Holwand als Unterkonstruktion, an welcher ebenfalls Lamellenroste befestigt wurden. Die Lamellenroste wurden hierfür parallel zur Wand aufgehängt, ausgerichtet und mit Schrauben so befestigt, dass die Maschen fluchtend sind. An der bestehenden Stahlkonstruktion wurden Z-Profile befestigt. An diesen konnten die Lamellenroste eingehängt werden. Es erfolgte eine anschliessende Bohrung durch die Masche. Die Lamellenroste wurden im Ton Sandalor eloxiert. Die Farbwahl gibt dem Museum ein auffallendes Erscheinen. Die Farberscheinung war sehr abhängig von der Güte des Aluminiums. Aus diesem Grund wurde am Anfang mit Mustern die Zeit des Eloxierens bestimmt. Die Grössen der Lamellenroste sind unterschiedlich und betragen bis zu 2.60 m x 1.30 m.

Technische Daten
Materialien: Lamellenrost 45 Grad Winkel
Tragstab:40/2 mm
Maschenweite: 66,66 x 33,33 mm
Oberfläche: Aluminium
Beschichtung: eloxiert in Sandalor