Ausbau des Illgauer Tunnels

Sichere Fahrt dank Gitterrosten der SPRICH

Der Ausbau des Illgauer Tunnels auf der Verbindungsstrasse zwischen Muotathal und Illgau im Kanton Schwyz ist fast fertig. Das vor rund 150 Jahren bergmännisch erstellte Bauwerk musste aufgrund der heutigen technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen saniert werden. Dabei kamen bei den Fahrbahnen für den Langsamverkehr Gitterroste der SPRICH AG zum Einsatz.

Baar, 6.9.2016 – Die 1892 erbaute Verbindungsstrasse zwischen Muotathal und Illgau wurde im Jahr 1982 kantonal saniert. Aufgrund der kontinuierlich wachsenden Verkehrsbelastung wurden darauf verschiedene Ausbauvarianten ausgearbeitet. Die beschränkte Breite der Fahrspuren im Tunnel und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken für Velos und Motorfahrräder führten dazu, dass ausserhalb des Tunnels eine zusätzliche Fahrbahn für den Langsamverkehr erstellt wurde.

Die SPRICH AG hat bei diesem Projekt zusammen mit der Paul Weber AG Metall- und Stahlbau eine Lösung erarbeitet, welche die Vorgaben vollumfänglich erfüllte. Dabei standen insbesondere die rutschsichere Fussgängertauglichkeit sowie die Anpassung der Fahrbahn ans Gelände im Vordergrund. Weiter musste aufgrund der exponierten Lage auf knapp 800 Metern über Meer die Schneeräumung der Strecke während der Wintermonate sichergestellt werden. Die statische Dimensionierung der Konstruktion und der Gitterroste wurde an den eingesetzten Kommunalfahrzeugen ausgerichtet.

Die SPRICH AG wählte den Einsatz von Schweisspressrosten (S355), damit die mechanischen Belastungen der Kommunalfahrzeuge beim Rangieren keine Schäden an den Rosten verursachen. Bei Schweisspressrosten werden Querstäbe aus Vierkantstahl eingesetzt, der vor dem Aufsetzen auf den Rost verdrillt und danach an jedem Kreuzpunkt mit dem Tragstab verschweisst wird. Das Verdrillen des Querstabs hemmt das Rutschen zusätzlich, weil dabei die Kanten der Walzhaut aufgebrochen werden. Für noch mehr Rutschsicherheit wurden die Tragstäbe profiliert.

Um die statischen Herausforderungen zu bewältigen, wurden die Roste an beiden Längsseiten mit einer Flachrandverstärkung konstruiert. Zusätzlich wurden die Roste untereinander verschraubt, was eine Kraftübertragung bei der Lastaufnahme bewirkt. Die Verstärkungen wurden an den Enden jeweils ausgeklinkt, was eine sichere Arretierung an der Konstruktion ermöglichte: So rutschen die in Hanglage verbauten Schweisspressroste bei Bremsmanövern der Kommunalfahrzeuge nicht aus ihrer Halterung. Zusätzlich wurden Lochplatten eingeschweisst, damit die Roste fest auf die Unterkonstruktion verschraubt werden konnten.

Der Name SPRICH AG steht für mehr als nur die Lieferung von hochwertigen und beständigen Produkten. Auch bei diesem Projekt haben die Kompetenzen der SPRICH AG ihre Partnerunternehmen überzeugt. Wir freuen uns, in Zukunft auch für Sie Mehrwerte generieren zu dürfen.